Mittwoch, 26. Juli 2017

Der Daggl, 12



Rezension


Der Daggl
Ausgabe 12
Hinrunde 2016/17
164 S.







Das Nürnberger Fanzine Der Daggl bietet eine Mischung aus Berichten von Groundhoppingreisen sowie dem 1. FC Nürnberg. In den mit vielen persönlichen Details gespickten Reiseerlebnisberichten liest man in diesem Heft von Hopping bei der EM 2016, in Polen, Norwegen, Belgrad, Tschechien, Moldawien, ... und vor allem − Höhepunkt dieser Ausgabe − von einer ausgedehnten Zentralasienreise. Einer Groundhoppingreise durch Zentralasien als Pärchenurlaub wohlgemerkt. Hier erhält man einerseits kurzweilige Erlebnislektüre und andererseits Informationen über die bereisten Länder Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan und Kasachstan. Auch Rapid wird besucht (Auswärtsderby Sommer 2016 und Sturm-Heimspiel Herbst 2016) und man lernt etwa, dass es im Nürnberger Amateurfußball einen Verein mit dem Namen SG 1883 Nürnberg/Fürth gibt. Die Erklärung für diesen Vereinsnamen ist im Heft nachzulesen.

In den Texten über Nürnberger Spiele im Herbst 2016 geht es von Sommertestspielen („Nach den Abpfiff lief uns auf dem Weg nach draußen eine Autobesatzung Winterthurer über den Weg. Komplett in Schwarz, teilweise mit Kapuzenpullis bekleidet taten einem die Jungs schon etwas leid. Die heimische Gruppe könnte ruhig mal neue und vor allem sommertaugliche Ultras-Streetwear an die eigenen Leute bringen... Die Jungs waren heftig am Schwitzen.“) bis zum traditionell von Höhen und Tiefen geprägten Meisterschaftsalltag („Nach dem sechsten Spieltag vor knapp fünf Wochen ging es in Nürnberg mal wieder drunter und drüber, wie schon so oft in der mittlerweile 116-jährigen Geschichte des Vereins.“) Dazu gibt es Rückblicke auf vergangene Abenteuer (Duisburg-Auswärtsfahrt 2009) und die DFB-Pokalsiegersaison 2006/07.

Das Unterwegs wird anhand Ausgabe 14 vorgestellt, samt Interview mit Heftherausgeber Josef Gruber und Leseprobe. Weitere Rezensionen runden das Heft ab.

Sonntag, 23. Juli 2017

Klosterneuburg - Rehberg 3:3 (2:3)

Testspiel, 23.7.2017
Sportplatz Kritzendorf, 20

Tore, gelbe Karten, zwei Elfmeter für Klosterneuburg, einen veritablen Regenguss und ein unterhaltsames Freundschaftsspiel bot die Begegung zwischen dem FC Klosterneuburg und dem SV Rehberg aus der niederösterreichischen Gebietsliga Nordwest/Waldviertel am Sonntagabend in Kritzendorf.
Der FC Klosterneuburg entstand 2014 aus dem Zusammenschluss des bis dahin noch im Wiener Fußballverband spielenden, 1912 gegründeten SC Klosterneuburg (2001 mit dem SC Weidling fusioniert) mit dem 2005 gegründeten, damals in der niederösterreichischen 2. Klasse Donau spielenden FC Olympique Klosterneuburg. Seit 2014/15 spielt der neue Verein in der niederösterreichischen Gebietsliga Nord/Nordwest.
Der Sportplatz im zu Klosterneuburg gehörenden Kritzendorf wurde in den 1970/80er Jahren angelegt. Nach Überschwemmung durch das Donau-Hochwasser 2013 musste das Spielfeld per Bagger von Schlamm befreit und der Rasen neu gesät werden.
Berühmtester Kritzendorfer Fußballer ist Rapid-Legende Michi Konsel, der als bereits als Teenager in der Kampfmannschaft des damaligen FC Kritzendorf in der Reichsbund-Amateurmeisterschaft spielte bevor er mit 19 Jahren zur Vienna wechselte.
Vor dem Spiel wurde das Strombad Kritzendorf besichtigt.